Schüsse im Innviertel – Schlepper rammte mit Auto Polizeiwagen



Dramatische Szenen am Mittwochmorgen im Innviertel: Bei der Fahndung nach Schleppern und illegalen Migranten eskalierte eine Kontrolle. Es wurden Schüsse abgefeuert und ein Polizeiauto gerammt. Die Suche nach Flüchtlingen läuft derzeit.

Was bisher bekannt ist: Streifentrupps der Beamten aus Tumeltsham, Spezialisten der Grenz- und Einwanderungspolizei, befanden sich am Mittwoch gegen 9 Uhr bei einer Vorrangkontrolle entlang der Hausruck-Bundesstraße. Das Ziel: Schmuggler dingfest machen. Vor zwei Tagen wurden bekanntlich zwei Schmuggler mit Dutzenden Opfern in Braunau und Altheim gestoppt. Insassen flüchteten. Die Beamten versuchten, einen verdächtigen Kastenwagen in der Nähe von Reichersberg anzuhalten. Dann eskalierte die Situation. Ersten Berichten zufolge wurden Warnschüsse abgefeuert und ein Polizeiauto – ein Zivilfahrzeug – von der Zugmaschine gerammt. Dann wären die meisten Insassen geflohen. Zwei mutmaßliche Schmuggler wurden festgenommen. Fünf Kinder Im Zuge einer Fahndung wurden 13 Personen festgenommen; Zuvor waren zwei Erwachsene und zwei Kinder angehalten worden. Zwei Personen sind derzeit noch auf freiem Fuß. Noch ist unklar, ob es sich dabei um Schleuser oder illegale Einwanderer handelt. Jedenfalls wurden derzeit fünf Kinder als mit den Erwachsenen zusammengepfercht im Bus gezählt. Die gute Nachricht: Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Wir werden auf The Local Germany berichten, sobald es neue Details gibt.

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