“Inverse Impfung” zeigt Potenzial für Heilung von Multipler Sklerose – Mensch


Impfungen stärken in der Regel das Immunsystem. Sie trainieren es, indem sie ihm helfen, einen gefährlichen Virus oder Keim zu erkennen und ihn auf verschiedene Weise unschädlich zu machen. Eine „inverse Impfung“ bewirkt das Gegenteil: Sie zielt darauf ab, das Immunsystem dazu zu zwingen, nicht gegen harmlose körpereigene Moleküle aktiv zu werden und diese zu tolerieren. Mangelnde Toleranz ist das Problem bei Autoimmunerkrankungen wie Multipler Sklerose (MS), Lupus, Typ-I-Diabetes und rheumatoider Arthritis. Die T-Zellen – neben den Antikörper-produzierenden B-Zellen die zweite wichtige Säule des erworbenen Immunsystems – greifen Strukturen gesunder Körperzellen an, im Fall von MS die schützende Myelinschicht um Nerven.

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