BBL: Hamburg Towers starten mit blanker Brust in Jubiläums-Saison | Sport


Der Empfang im Profi Basketball war frostig. Beim ersten Pflichtspiel der Towers in der 2. Liga am 28. September 2014 wurde der Neuzugang von den Fans in Gießen verspottet: „Selbst in Hamburg kennt dich keiner!“ Die Towers siegten dennoch mit 66:65.

Am Sonntag starten sie im BBL-Pokal gegen Zweitligist Dresden in ihre zehnte Saison. Und Chef Marvin Willoughby (45) sagt nicht ohne Stolz: „Wir sind in den letzten drei Jahren die erfolgreichste Hamburger Mannschaft in den Zuschauersportarten.“ Wir bringen internationalen Sport nach Hamburg, wir spielen in der ersten Liga. Wir sind ein Name in der Stadt.“

ABER: Nachdem die Mannschaft nur knapp dem Abstieg entgangen war, wurde sie von Trainerin Benka Barloschky (35) völlig umgekrempelt: Neun Neuzugänge kamen – überwiegend aus unteren europäischen Ligen. Barloschkys Ziel: athletischer Mannschaftsbasketball, der auf einer starken Verteidigung basiert – und viele Dreier zulässt.

Die Zubereitung wurde gemischt. Fünf von sieben Tests gingen verloren. Aber Barloschky betont: „Das Wichtigste in der Vorbereitung ist, dass man als Team den Grundstein für sich legt.“ Das Grundgerüst muss sicher sein. Der Prozess ist wichtiger als das Ergebnis. Und man darf nicht in Panik geraten, wenn man Spiele verliert.“

Dennoch sagt der Vereinsveteran (der seit 2015 dabei ist) vor seiner ersten kompletten Saison als Chef: „Wir werden im Moment bereit sein.“ Aber jetzt Perfektion zu erwarten, wäre verrückt.“

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Quelle: BILD

Den Bossen fällt es jedoch schwer, ein klares Ziel für das fünfte Erstligajahr zu finden. „Ziel ist es, jeden Tag besser zu werden“, sagt Barloschky allgemein. „Um das Training zu nutzen, die Spiele zu nutzen, den Prozess fortzusetzen und die Kultur aufrechtzuerhalten.“

Intern sollten die Spieler ihre eigene Richtung vorgeben. Aber auch Neuzugang Nico Brauner (28) sagt: „Wir wollen den bestmöglichen Basketball spielen und uns in die Lage versetzen, vielleicht sogar um die Play-offs zu kämpfen.“ Es wäre schöner, wenn wir um einen Play-off-Platz spielen würden, als gegen den Abstieg. Vielleicht haben Sie ruhigere Nächte.“ Mit dem neuen Einspielmodus reicht dieses Mal der zehnte Platz…

Wieder einmal ist der Kader für die Triple Challenge mit Liga, Pokal und EuroCup mit zwölf Mann zusammengestellt. „Wir sind nicht in der Lage, drei weitere Leute zu verpflichten“, sagt Willoughby unumwunden.

Nach dem kurzfristigen Ausstieg eines Energy-Drink-Herstellers ist die Trikotbrust blank! Willoughby: „Das ist natürlich ein Problem. Dennoch liegt unser Budget ungefähr auf dem Niveau der letzten Saison, vielleicht etwas darunter.“ Das bedeutet rund 5,5 Millionen Euro. Doch der Geschäftsführer verweist auf Anfang 2014. Das erste Budget in ProA betrug gerade einmal 500.000 Euro. Willoughby: „Wenn man sich anschaut, wo wir vor zehn Jahren waren, ist das ein extremer Anstieg.“

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