Kulturstadträtin Kaup-Hasler zum Tod von Lieselott Beschorner | Stadt Wien


Wien (OTS) „Lieselott Beschorner war einzigartig in der Standhaftigkeit, mit der sie ihr Anderssein als Künstlerin verfolgte. Eine konsequente Unabhängige von Trends und Stilen, die bereit war, den Preis für diese Freiheit zu zahlen. Das Schweigen jenseits des Marktes und die Aufmerksamkeit zwangen sie zur Bescheidenheit. „Dennoch ist ein enormer künstlerischer Reichtum entstanden“, erinnert sich Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler an den Künstler.

„Über sieben Jahrzehnte hinweg entstand in dieser intimen Umgebung abseits ihres Zuhauses ein bemerkenswerter Kosmos, bestehend aus Werken, die impulsiv aus ihrem Innersten hervorbrechen: Repräsentanten ihrer selbst, spontan statt zerebral, näher an der Emotion als an der Vernunft.“ Erst in den letzten 15 Jahren wiederentdeckt, hat sich Beschorner mit einem Schaffen voller Beharrlichkeit und Intensität in die österreichische Kunstgeschichte eingeschrieben. Die Tatsache, dass sie ihr gesamtes Werk der Stadt Wien vermacht hat, ist eine demütigende Angelegenheit. Mein tiefstes Mitgefühl gilt ihrer Familie, ihren Weggefährten und Freunden“, so Kaup-Hasler weiter.

Im Jahr 2011 veranstaltete die Stadt Wien Lieselott Beschorner eine große Retrospektive im MUSA. 2015 erhielt sie den Preis für Bildende Kunst der Stadt Wien. Größere Ausstellungen der letzten Jahre fanden 2020 in der Niederösterreichischen Landesgalerie und 2022 in der Wiener Secession statt.

Fragen & Kontakt:

Anne Katrin Feßler
Mediensprecherin StRin Mag.a Veronica Kaup-Hasler
+43 1 4000 – 811 91
annekatrin.fessler@wien.gv.at

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