Forenecho – Häusliche Gewalt: Das sagt die „Krone“-Community



Der Ehestreit eines burgenländischen Bürgermeisters, der mit einem Betretungs- und Annäherungsverbot endete, löste in der Gemeinde „Krone“ eine hitzige Debatte zum Thema Beziehungsgewalt aus.

Während die Gäste gut gelaunt plauderten, kippte die Stimmung zwischen dem Bürgermeister und seiner Frau. Es gab offensichtlich einen Streit. Zeugenberichten zufolge hob der ÖVP-Ortsleiter plötzlich drohend die Hand. Gäste in der Nähe befürchteten, dass der Mann sich nicht mehr beherrschen und seine Frau schlagen würde. Ein Gast intervenierte und die Polizei wurde gerufen. Viele „Krone“-Nutzer sind bestürzt über den Vorfall. Nightwolf85 weist darauf hin, dass es im privaten Sektor wahrscheinlich noch schlimmer sei. User Tacito kritisiert insbesondere, dass der Bürgermeister seiner Vorbildrolle nicht gerecht werde. KroneLeser4230 kommentiert die Eifersucht des Mannes, die vermutlich zu der angespannten Atmosphäre im Gasthaus geführt habe, und meint, dass dies niemals Gewalt rechtfertigen würde. „Gewalt wird sich nie ändern.“ Einige „Krone“-Nutzer wie Rinnheusel stehen der Gewalt gegen Frauen äußerst pessimistisch gegenüber und glauben nicht, dass sich die Situation in Zukunft verbessern wird. Kroneleser3.0 und KroneLeser1368601 weisen zudem darauf hin, dass Frauen selbst aktiver werden müssen, um gegen Gewalt vorzugehen und sich zu schützen. Frauen, die Gewalt erfahren, finden hier Hilfe und Unterstützung: Frauenhelpline unter 0800/222 555 (kostenlos und rund um die Uhr), Frauenhelpline.at Notrufnummer des Verbandes der Frauenhäuser: 05/7722 Verband der Autonomen Österreichischen Frauenhäuser (AÖF) unter aoef.at Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie auf der Website: interventionsstelle-wien.at Opferschutzorganisation Weißer Ring unter der Telefonnummer 0800/112-112 oder im Internet www.opfernotruf.at Polizeinotruf unter 133 oder 112 im akuten Notfall. Auch das Landeskriminalamt Wien, Kriminalprävention, bietet Beratung unter der Hotline 0800/216346 an. Gehörlose und hörgeschädigte Menschen können unter der SMS 0800/133 133 um Hilfe rufen. Allerdings sind einige Nutzer in der „Krone“-Community der Meinung, dass der Schutz der Männer vernachlässigt wird, darunter auch Trudedieteufelstaube. LPD2023 spricht über seine persönliche Erfahrung, bei der er als Mann Unterstützung hätte brauchen können. Männerberatungsstellen bieten Hilfe für Männer, die von Gewalt betroffen sind. Hier finden Sie die Einrichtungen sortiert nach Bundesländern: Opferschutzorganisation Weißer Ring opfer-notruf.at/opferhilfe/hilfe-fur-manner/ Polizeinotruf unter 133 oder 112 im akuten Notfall Das Landeskriminalamt Wien , Kriminalprävention, bietet auch Beratung unter der Hotline 0800 /216346 an. Gehörlose und hörgeschädigte Menschen können unter der SMS 0800/133 133 um Hilfe bitten. Wie ist Ihre Meinung zu diesem Thema? Haben Sie selbst Gewalt erfahren müssen? Wie kann häusliche Gewalt langfristig reduziert werden? Was muss sich gesellschaftlich ändern? Wir freuen uns auf eure Geschichten und Argumente in den Kommentaren!

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