Vielfach vorbestrafter Salzburger betrieb einen regen Kokainhandel: Sieben Jahre Gefängnis



Ein 46-jähriger Salzburger, der bereits sieben Mal vor allem wegen Gewalt-, aber auch Drogendelikten verurteilt wurde, saß am Mittwoch vor einem Salzburger Schwurgericht wegen Kokainhandels in größerem Umfang (Vorsitz: Richter Philipp Grosser).

Konkret wurde dem Einheimischen vorgeworfen, von Anfang 2020 bis zu seiner Festnahme im Juli 2023 insgesamt mindestens 6,7 Kilo fortgeschrittenes Kokain an Dutzende Käufer verkauft zu haben. Hauptumschlagspunkt war ein Vereinsheim in Salzburg-Lehen.

Mitangeklagte war auch die 47-jährige Lebensgefährtin des Salzburgers: Sie soll ab Juni 2022 den Erstangeklagten bei seinen Drogengeschäften unterstützt haben – durch Annahme von Lieferungen, Abwiegen und Weiterleiten und teilweise auch durch den Verkauf der Droge.

Der 46-Jährige behauptete, er habe insgesamt „nur zwei bis 2,5 Kilo Cola“ verkauft. Das sah die Jury letztlich auch so. Der Salzburger erhielt sieben Jahre unbedingte Haft (nicht rechtskräftig). Der unschuldige Freund – der laut Gericht letztlich „nur“ am Verkauf von rund 500 Gramm Kokain beteiligt war – erhielt eine bedingte Freiheitsstrafe von sieben Monaten (rechtskräftig).

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