130.000 Euro veruntreut: Betrügerin rundet einfach IHR GEHALT auf | Regional



Berlin – Immer viel gearbeitet, nie genug verdient. Tina platzte vor Neid, als sie ihre neue Chefin im Büro sah: „Sie lief nur in Luxusklamotten von Chanel herum.“

Weil sie sich besser fühlen wollte, erhöhte sie gierig ihr Gehalt und gönnte sich täglich über 1000 Euro von Firmenkonten!

Am 10. Januar 2024 wurde die Betriebswirtin Martina R. (49) entlassen Berlin-Pankow verhaftet. Jetzt sitzt sie vor dem Amtsgericht. Vorwurf: gewerbsmäßiger Betrug.

Der Akademiker hat im Mai 2023 seine Tätigkeit im noblen Immobilien-Familienunternehmen aufgenommen. Erste Maßnahme: Gehalt im Arbeitsvertrag von 4.000 auf 5.000 Euro „aufgerundet“. Sieben Tage später begann die Serie krimineller Firmengeldüberweisungen auf ihr Privatkonto.

Nach 126 Tagen betrug die Summe 129.352,46 Euro. WAS NIEMAND WUSSTE: Die fleißige Tina kommt aus dem sparsamen Schwabenland. Aber sie gibt seit 20 Jahren gerne das Geld anderer Leute aus! Elf Vorstrafen.

Gefängnis in Baden-Württemberg. Laufende Bewährung. „Ich kann einfach nicht nein sagen“, seufzt sie. „Ich habe rund um die Uhr gearbeitet, aber es hat immer noch nicht gereicht.“ Private Universität und Miete für meine Töchter. Schöne Dinge für dich selbst.

„Ich muss Ku’damm und Tauentzien meiden, sonst gerate ich in Versuchung. Und zuerst der neue Chef: schön, jung, wohlhabend, elegant. In unserem Büro ging es nie um Investitionen, sondern nur um Chanel und Hermes. Ja, ich habe gehandelt, um mich besser zu fühlen. Ich gebe das alles zu. Was ist falsch mit mir?”

Ein Psychogutachter untersuchte sie. Sie ist nicht krank. Sie ist gesund und voll verantwortlich. Sie erkannte die notariell beglaubigten Schulden an. Ihr konnte nichts verpfändet werden. Sie drückt eine Gefängnisträne zurück und beschwert sich: „Du zeigst eine Fassade, aber innerlich bist du wirklich ruiniert!“

Urteil: 4 Jahre Gefängnis. Sie bleibt hinter Gittern. Muss alles zurückzahlen. Und die nächsten beiden Betrugsstrafverfahren warten schon…

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