Acht Jahre nach dem Tod eines jungen Patienten in einer Praxis in Hamburg-Altona müssen sich ab Donnerstag (9.30 Uhr) ein Zahnarzt und ein Anästhesist vor dem Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen schwere Körperverletzung mit Todesfolge vor. Am 27. Mai 2016 sollen der Praxisinhaber und der Anästhesist bei dem Patienten unter Vollnarkose eine mehrstündige zahnärztliche Behandlung durchgeführt haben.

Sie informierten den 18-Jährigen nicht ordnungsgemäß über alle Risiken und die Art der Narkoseüberwachung. Aufgrund der unsachgemäßen Verabreichung der Anästhesie kam es zu einem Herz-Kreislauf-Versagen. Dies wurde vom Anästhesisten falsch interpretiert. Die Einsatzkräfte wurden daher erst spät alarmiert. Der 18-Jährige starb kurze Zeit später im Krankenhaus (Aktenzeichen 602 Ks 2/23).

© dpa-infocom, dpa:240403-99-552737/2

Acht Jahre nach dem Tod eines jungen Patienten in einer Praxis in Hamburg-Altona müssen sich ab Donnerstag (9.30 Uhr) ein Zahnarzt und ein Anästhesist vor dem Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen schwere Körperverletzung mit Todesfolge vor. Am 27. Mai 2016 sollen der Praxisinhaber und der Anästhesist bei dem Patienten unter Vollnarkose eine mehrstündige zahnärztliche Behandlung durchgeführt haben.

Sie informierten den 18-Jährigen nicht ordnungsgemäß über alle Risiken und die Art der Narkoseüberwachung. Aufgrund der unsachgemäßen Verabreichung der Anästhesie kam es zu einem Herz-Kreislauf-Versagen. Dies wurde vom Anästhesisten falsch interpretiert. Die Einsatzkräfte wurden daher erst spät alarmiert. Der 18-Jährige starb kurze Zeit später im Krankenhaus (Aktenzeichen 602 Ks 2/23).