Kreuzfahrtschiff in Barcelona wegen falscher Visa festgesetzt


An Bord der „Armonía“ der Reederei MSC befanden sich 69 Bolivianer, deren Schengen-Visa gefälscht seien, berichteten der staatliche Fernsehsender RTVE, die Zeitungen „La Vanguardia“, „El País“ und andere spanische Medien unter Berufung auf Polizeikreise. Die Reederei reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage.

Bolivianer durften nicht von Bord gehen

Die Gruppe der Bolivianer, zu der auch Familien mit Kindern gehörten, begab sich in Brasilien auf die Reise nach Barcelona, ​​wo die Reise enden sollte. Allerdings dürfen sie wie die anderen Passagiere das Schiff nicht für einen Landgang verlassen. Eigentlich sollte das Kreuzfahrtschiff am Dienstag seine Reise durch das Mittelmeer fortsetzen.

Einige in Spanien lebende Verwandte der an Bord befindlichen Bolivianer sagten den Medien, dass die Menschen betrogen worden seien. Eine Agentur in Südamerika bot die Durchreise und Visa online an und verlangte dafür bis zu 10.000 US-Dollar (9.230 Euro) pro Person.

Illegale Einreise geplant?

Diese Agentur habe auch die versprochenen Rückflugtickets storniert, nachdem das Kreuzfahrtschiff Brasilien in Richtung Europa verlassen habe, zitierte „La Vanguardia“ Angehörige. Allerdings schließt die Polizei nicht aus, dass die Bolivianer tatsächlich illegal nach Spanien gelangen wollten. Wann das Schiff seine Reise fortsetzen kann und was aus den Passagieren ohne Schengen-Visum wird, war zunächst unklar.

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