Baskenland-Rundfahrt – Roglic verteidigt trotz Horror-Sturz die Führung



Der Slowene Primoz Roglic verteidigte am Mittwoch trotz eines schweren Sturzes seine Gesamtführung bei der Baskenland-Rundfahrt.

Der Bora-Kapitän stürzte zusammen mit mehreren anderen Profis 40 km vor dem Ziel heftig. Er zog sich mehrere Verletzungen zu und musste zwei Minuten auf dem Feld gutmachen, das nach anfänglichem Zögern auf den Führenden gewartet hatte. Der Etappensieg nach 191 km von Ezpeleta nach Altsasu ging im Massensprint an Quinten Hermans (Alpecin). Roglics Vorsprung vor Remco Evenepoel schrumpfte auf sieben Sekunden, weil der Belgier in der Schlussphase einen Zwischensprint gewonnen hatte. Wie Roglic stürzten auch Juan Ayuso und Gregor Mühlberger, die bis dahin Vierter der Gesamtwertung gewesen waren, doch da dies innerhalb der letzten drei Kilometer geschah, kam es nicht zu einem Rückstand. Felix Gall, der am Vortag gestürzt war, beendete die Etappe auf dem 83. Platz. Der Kapitän des Decathlon-Teams liegt in der Gesamtwertung außerhalb der Top 100 immer noch fast fünf Minuten zurück. Mühlberger, der als Helfer im Movistar-Team arbeitet, ist 54. Es sind noch drei Etappen übrig.

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