Papst kritisiert Umgang mit Frauen scharf


Sie würden wie Verschwendung behandelt und der Zugang zu Bildung oder die Gründung eines Unternehmens verweigert, sagte der 87-Jährige in einer neuen Videobotschaft. Er prangerte Genitalverstümmelung und Kleiderordnung für Frauen und Mädchen an. Sie würden ausgebeutet und ausgegrenzt. Papst Franziskus äußerte sich nicht zum Thema der Diskriminierung von Frauen in der römisch-katholischen Kirche.

„Lasst uns all diesen misshandelten Frauen nicht die Stimme nehmen“, lautete laut Kathpress der Appell des Papstes. Regierungen müssen sich dazu verpflichten, diskriminierende Gesetze auf der ganzen Welt abzuschaffen und sich dafür einzusetzen, dass die Menschenrechte von Frauen gewährleistet sind. „Lasst uns die Frauen respektieren“, forderte Franziskus. „Wenn wir das nicht tun, wird sich unsere Gesellschaft nicht entwickeln.“

Seit Jahrzehnten diskutiert

In der römisch-katholischen Kirche wird seit Jahrzehnten heftig darüber debattiert, ob auch Frauen Zugang zu allen kirchlichen Ämtern haben sollen. Franziskus hatte in der Römischen Kurie zuletzt mehrere Positionen, die zuvor nur mit Geistlichen besetzt waren, mit Frauen besetzt. Da das Sakrament der Weihe jedoch Männern vorbehalten ist, können nur sie geistliche Ämter bekleiden.

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