Terrorprozess: Angeklagter “Reichsbürger” bestätigt Erkundung im Bundestag

Wenige Wochen vor dem Frankfurter Terrorprozess gegen die angebliche „Reichsbürger“-Gruppe um Heinrich XIII. Fürst Reuß, einer der Mitangeklagten, äußerte sich im „Stern“ erstmals öffentlich zu einigen Vorwürfen. Dem Magazin zufolge bestätigte der ehemalige Bundeswehrsoldat Maximilian E. über seinen Anwalt eine „Generalaufklärung“ im Reichstagsgebäude in Berlin. Ein „Sturm auf den Reichstag“ war nicht geplant.

Die schriftlichen Antworten von Rechtsanwältin Ilka Lang-Seifert gegenüber dem „Stern“ liegen der dpa wörtlich vor. Dem Magazin zufolge versah der Anwalt sie mit dem Hinweis: „Die Antworten sind von meinem Mandanten autorisiert und geben vollständig seine Sicht der Dinge wieder.“

Maximilian E. ist einer von neun Angeklagten, die ab dem 21. Mai vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main erscheinen sollen. Die Bundesanwaltschaft wirft der Ende 2022 festgenommenen Gruppe vor, Mitglied einer Terrororganisation zu sein oder diese unterstützt zu haben. Damit soll die staatliche Ordnung in Deutschland gewaltsam beseitigt werden.

Der Sturm auf den Reichstag war nie geplant

In der Anklage wird Maximilian E. vorgeworfen, im Jahr 2021 mit zwei weiteren Angeklagten und der ehemaligen AfD-Abgeordneten Birgit Malsack-Winkemann Gründungsmitglied der Gruppe gewesen zu sein Bundestag ausgekundschaftet haben. Die Gruppe plante, mit einer bewaffneten Gruppe in das Reichstagsgebäude in Berlin einzudringen, um dort Abgeordnete zu verhaften.

Maximilian E. erklärte über seinen Anwalt auf Fragen des „Stern“ zur Bundestagsbesichtigung am 1. August 2021: „Es handelte sich um eine generelle Sondierung von Herrn E. für eine ursprünglich in Betracht gezogene Option, möglicherweise Parlamentarier oder Abgeordnete zur Rede zu stellen.“ der Regierung“, die im Zusammenhang mit einem angeblichen Pädophilenring identifiziert werden sollte. „Eine Erstürmung des Reichstags mit militärischen Kräften war nie geplant, weil sie politisch keinen Sinn ergab“, erklärte der Anwalt.

© dpa-infocom, dpa:240404-99-554827/3

Wenige Wochen vor dem Frankfurter Terrorprozess gegen die angebliche „Reichsbürger“-Gruppe um Heinrich XIII. Fürst Reuß, einer der Mitangeklagten, äußerte sich im „Stern“ erstmals öffentlich zu einigen Vorwürfen. Dem Magazin zufolge bestätigte der ehemalige Bundeswehrsoldat Maximilian E. über seinen Anwalt eine „Generalaufklärung“ im Reichstagsgebäude in Berlin. Ein „Sturm auf den Reichstag“ war nicht geplant.

Die schriftlichen Antworten von Rechtsanwältin Ilka Lang-Seifert gegenüber dem „Stern“ liegen der dpa wörtlich vor. Dem Magazin zufolge versah der Anwalt sie mit dem Hinweis: „Die Antworten sind von meinem Mandanten autorisiert und geben vollständig seine Sicht der Dinge wieder.“

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