37 unterschiedliche Arten: Hamburg ist Hochburg der Heuschrecken | Regional


Hamburg – Zwitschern, zwitschern: Die gute Nachricht gibt es immer noch. Noch nie gab es in Hamburg so viele Heuschrecken wie jetzt.

Die Experten des Umweltamtes identifizierten 37 Arten, herausgefiltert aus mehr als 40.000 Sichtungsmeldungen.

Hamburg ist eine Hochburg der Heuschrecken!

Auch wiederentdeckt: die Maulwurfsgrille

Auch wiederentdeckt: die Maulwurfsgrille

Foto: F. Hecker/blickwinkel/picture Alliance

Besonders schön ist, dass viele der Arten auf der Roten Liste gefährdeter Arten stehen.

Im Vergleich zum Jahr 2007 gelten vier der damals sechs Arten noch immer als ausgestorben (z. B. die Steppenheuschrecke). Aber: Die als ausgestorben eingestufte Maulwurfsgrillenart wurde in Hamburg wiederentdeckt (Gryllotalpidae) und Blauflügelige Sandgrille (Sphingonotus caerulans).

Nach Hamburg eingewandert: die italienische schöne Heuschrecke

Nach Hamburg eingewandert: die italienische schöne Heuschrecke

Foto: W. Willner/blickwinkel/picture Alliance

Mit der bunten Heuschrecke (Omocestus viridulus) wurde nur eine Art als gefährdet eingestuft. Erster Beweis in Hamburg Es gibt vier Arten, darunter das italienische schöne Insekt (Calliptamus italicus).

Umweltsenator Jens Kerstan (58, Grüne) freut sich: „Wegen ihres charakteristischen Zwitscherns sind Heuschrecken bei vielen Menschen beliebt. Aufgrund der fortschreitenden globalen Erwärmung und Globalisierung, wie in den letzten Jahren und in der Zukunft, Es ist mit einer raschen Veränderung der Hamburger Heuschreckenfauna zu rechnen.“

Vor allem wärmeliebende Arten könnten profitieren.

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