Zoff um Putin und Netanjahu: Lanz wirft Baerbock Heuchelei vor | Politik


Starker Tabak! ZDF-Talkmoderator Markus Lanz (55) hat Außenministerin Annalena Baerbock (43) und der gesamten Bundesregierung „Doppelmoral“ und „Heuchelei“ vorgeworfen.

Seine Begründung: Dem russischen Diktator Putin würden wegen Angriffen mit zivilen Opfern Kriegsverbrechen vorgeworfen, der israelische Ministerpräsident Netanyahu dagegen nicht.

Moralische Supermacht

Der Moderator der Talkshow sagte wörtlich: „Aus meiner sehr einfachen, einfühlsamen, menschlichen Perspektive: Wir, insbesondere Deutschland, möchten gerne eine moralische Supermacht in der Welt sein.“ Und natürlich gibt es jetzt so etwas wie den Vorwurf der Doppelmoral. Und da stellt sich die Frage: Wie gehen wir mit einem gewissen Maß an Heuchelei um?“

BSW-Chefin Amira Mohamed Ali (44)

BSW-Chefin Amira Mohamed Ali (44)

Foto: ZDF

Fragwürdiges Beispiel

„Ich gebe Ihnen ein konkretes Beispiel“, erklärte Lanz. „Wenn jemand wie Wladimir Putin in der Ukraine Wasserwerke, Wasserleitungen und Energieversorgungen lahmlegt, bombardiert, zerstört, zerstört, dann hat jemand wie Annalena Baerbock völlig Recht, wenn er aufsteht und sagt: Freunde, das geht nicht.“ Kriegsverbrechen!”

Doch der Talkshow-Moderator fuhr fort: „Ich habe von keinem Mitglied dieser Regierung den gleichen Satz im Zusammenhang mit Gaza gehört.“ Oder habe ich etwas verpasst?“

Legale Propaganda

Damit lenkte der Talkshow-Moderator die Debatte auf eine Frage, über die der Historiker Michael Wolffsohn (76) und der Völkerrechtler Kai Ambos (59) heftig stritten: Was dürfen Regierungen und was verbieten Anwälte?

Wolffsohn wehrte sich leidenschaftlich gegen Lügendiktaturen wie das kommunistische Nicaragua, die nun als Ankläger vor internationalen Gerichten mit durchsichtigen Motiven Stimmung gegen Israel schüren: „Für mich ist das ein Kasperltheater“, rief der Historiker empört. „Eine heuchlerische Orgie!“

Sein scharfes Urteil gegen formelle juristische Tricks, die auch den Antisemitismus der Palästinenser vor deutschen Gerichten leugnen sollen: „Wenn das Gesetz die Ethik verdrängt, dann hat sich das Gesetz selbst abgeschafft!“

Der Historiker Michael Wolffsohn (76)

Der Historiker Michael Wolffsohn (76)

Foto: ZDF

Antisemitismus bei den Wagenknechts

Am Ende kassierte auch BSW-Boss Amira Mohamed Ali (44) eine Breitseite. „Table Media“-Chefredakteur Michael Bröcker (47) sagte über das Sahra-Wagenknecht-Bündnis: „Antisemitismus findet in keiner Partei so viel Platz wie in dieser neuen Partei.“ Auch nicht in der AfD.“

„Eine Unverschämtheit!“, verteidigte sich Mohamed Ali, doch der Journalist wiederholte seinen Vorwurf: „Jedenfalls sind die antisemitischen Ressentiments in vielen Äußerungen so stark zu spüren, dass es auf jeder pro-palästinensischen Demonstration nachweislich antisemitische Parolen gab.“ wird verteidigt. Das habe ich auf keiner Partei so oft erlebt wie im BSW.“

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