US-Raumfahrtbehörde: Nasa vergibt Aufträge für Mondfahrzeuge an drei Unternehmen

Drei Unternehmen sollen im Auftrag der US-Raumfahrtbehörde NASA Mondfahrzeuge bauen. Für den Gesamtauftrag über 4,6 Milliarden Dollar (rund 4,3 Milliarden Euro) seien die privaten Raumfahrtunternehmen Intuitive Machines, Lunar Outpost und Venturi Astrolab ausgewählt worden, teilte die NASA mit.

Jedes der drei Unternehmen wird zunächst ein Jahr lang an einem Prototypen arbeiten, bevor entschieden wird, welches Fahrzeug wie und wann zum Mond geschickt wird. Die Unternehmen sind alle schon seit langem in ähnlichen Bereichen tätig. Intuitive Machines gelang im Februar die erste unbemannte kommerzielle Landung auf dem Mond.

„Wir bauen die Fähigkeiten auf, die für eine längerfristige Erkundung und Präsenz auf dem Mond erforderlich sind“, sagte der leitende NASA-Wissenschaftler Jacob Bleacher gegenüber Reportern. Das neue Mondfahrzeug werde „unsere Sicht auf den Mond grundlegend verändern“, fügte er hinzu.

Mit sogenannten Lunar Terrain Vehicles (LTV) können sich Astronauten künftig auf der Mondoberfläche fortbewegen. Die Fahrzeuge müssen unter anderem den extremen Bedingungen auf dem Mond standhalten, außerdem bestehen unter anderem hohe Anforderungen an die Stromversorgung, das autonome Fahren, die Kommunikation und die Navigation. Zwei Astronauten sollen auch in entlegeneren Gebieten Proben sammeln können. Der LTV wird über einen Roboterarm verfügen und in der Lage sein, wissenschaftliche Ausrüstung zu transportieren. Es soll auch autonom arbeiten können, wenn die Astronauten nicht anwesend sind.

Die NASA plant bemannte Mondmissionen für 2025 und 2026

„Diese Fahrzeuge werden die Fähigkeit von Astronauten, die Oberfläche des Mondes zu erkunden und zu forschen, erheblich verbessern“, sagte Vanessa Wyche, Leiterin des Johnson Space Center der NASA in Houston. „Gleichzeitig werden sie eine wissenschaftliche Plattform zwischen bemannten Missionen sein.“

Mit dem Artemis-Programm, benannt nach der griechischen Mondgöttin, will die NASA erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert wieder Menschen auf den Mond bringen – darunter den ersten farbigen Menschen und die erste Frau. Das langfristige Ziel von Artemis ist die Errichtung einer dauerhaften Mondbasis als Basis für Missionen zum Mars.

Allerdings musste die NASA die ursprünglich für November 2024 geplante bemannte Mondumlaufbahn Artemis 2 aufgrund von Problemen mit der Rakete und dem Raumschiff auf September 2025 und die bemannte Mondlandung Artemis 3 auf September 2026 verschieben. Es gibt Konkurrenz aus China, die das tun wird Bis 2030 wollen wir Menschen auf den Mond bringen.

Drei Unternehmen sollen im Auftrag der US-Raumfahrtbehörde NASA Mondfahrzeuge bauen. Für den Gesamtauftrag über 4,6 Milliarden Dollar (rund 4,3 Milliarden Euro) seien die privaten Raumfahrtunternehmen Intuitive Machines, Lunar Outpost und Venturi Astrolab ausgewählt worden, teilte die NASA mit.

Jedes der drei Unternehmen wird zunächst ein Jahr lang an einem Prototypen arbeiten, bevor entschieden wird, welches Fahrzeug wie und wann zum Mond geschickt wird. Die Unternehmen sind alle schon seit langem in ähnlichen Bereichen tätig. Intuitive Machines gelang im Februar die erste unbemannte kommerzielle Landung auf dem Mond.

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