Bombenfund und Entschärfung: So geht es jetzt im RTL-Programm weiter | Unterhaltung



Aus: John Puthenpurackal, Nico Nölken, Kolja Gärtner, Kai Franzke, Eileen Primus

Bombenalarm bei RTL in Köln! Aufgrund des Fundes einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Rhein musste die gesamte Bahnhofszentrale in Deutz evakuiert werden. Mittlerweile ist es entschärft – und es ist klar, wie es im Programm weitergeht.

Um 16:06 Uhr verkündete die Stadt Köln die Entschärfung, um 15:30 Uhr begannen Experten mit der Entschärfung der Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Es sei „eine anspruchsvolle und ungewöhnliche Mission“ gewesen.

Roberta Bieling musste gegen 14 Uhr das Studio verlassen, hier ist sie noch IM Studio auf Sendung

Roberta Bieling musste gegen 14 Uhr das Studio verlassen, hier ist sie noch IM Studio auf Sendung

Foto: RTL

Moderatorin Roberta Bieling (49) war mittags live im Studio und führte durch das Magazin „Punkt 12“, als die Nachricht kam, dass in der Nähe des Bahnhofs eine Bombe gefunden worden sei. Kurzerhand machte RTL die Veranstaltung zum Event! Der Sender schaltete immer wieder nach draußen und zeigte, was sich vor dem Kölner Mediengebäude abspielte.

Der Notfallplan von RTL

Während der Sendung verkündete Bieling, dass auch SIE gehen müsse: „Wir müssen alle um 14 Uhr das Studio verlassen!“ Von da an nahm RTL die Zuschauer bis 15 Uhr live mit! Wo? Aus! Bieling moderierte in dicker Jacke auf der Terrasse des Rheincafés im Kölner Rheinpark.

Gegen 14 Uhr moderierte Roberta Bieling weiterhin draußen in einer blauen Winterjacke

Gegen 14 Uhr moderierte Roberta Bieling weiterhin draußen in einer blauen Winterjacke

Foto: Fredrik von Erichsen

Das RTL-Team richtete kurzfristig ein kleines Live-Studio auf der Terrasse des Rhein Cafés im Kölner Rheinpark ein

Das RTL-Team richtete kurzfristig ein kleines Live-Studio auf der Terrasse des Rhein Cafés im Kölner Rheinpark ein

Foto: Fredrik von Erichsen

Aber BILD weiß auch, dass es auf der anderen Rheinseite ein Notstudio gibt, von dem aus alles koordiniert wird.

Lediglich der wichtigste Sendebetrieb wurde aufrechterhalten; RTL schaltete gegen Vormittag auf Notbetrieb um. BILD weiß: Auch die Redakteure, die die Beiträge gekürzt hatten, hatten den Sender verlassen. RTL versuchte über seine Landesstudios einige sogenannte Mazen zu schneiden.

Aufgrund der Situation war nach BILD-Informationen unklar, ob die Sendung „RTL Aktuell“ am Abend live aus Berlin statt aus Köln übertragen werden könnte. Das bestätigte eine Sendersprecherin am Nachmittag.

RTL darf wieder ins Studio

Doch es kam anders! Um 16.52 Uhr durften die Mitarbeiter ins Sendezentrum zurückkehren. Jetzt müssen die Systeme wieder hochgefahren werden: Das Magazin „Explosiv“ läuft noch um 18 Uhr als aufgezeichnete Notsendung.

RTL „Explosiv“ wird nicht live übertragen

RTL „Explosiv“ wird nicht live übertragen

Foto: RTL

Das Starmagazin „Exclusiv“ mit Frauke Ludowig (60) sendet ab 18:30 Uhr wieder live aus dem gewohnten Studio, ebenso das Nachrichten-Flaggschiff „RTL Aktuell“ mit Christopher Wittich (40). Der Nachrichtensender n-tv sendet seine Nachrichten aus dem Rhein-Café bis 17:30 Uhr

So wurde die Bombe entdeckt

Ein Schwimmbagger sollte am Mittwochmorgen am Kennedyufer den Rheinkanal vertiefen, stieß dabei aber auf die zehn Zentner schwere, in den USA hergestellte Fliegerbombe. Der sofort hinzugezogene Kampfmittelbeseitigungsdienst Düsseldorf legte einen Evakuierungsradius von 500 Metern fest. Auch das RTL-Gebäude war betroffen.

Wegen einer Fliegerbombe muss die RTL-Zentrale in den alten Kölner Messehallen evakuiert werden.  Der Zugverkehr auf den davor liegenden Gleisen zum Hauptbahnhof wird eingestellt

Wegen einer Fliegerbombe muss die RTL-Zentrale in den alten Kölner Messehallen evakuiert werden. Der Zugverkehr auf den davor liegenden Gleisen zum Hauptbahnhof wird eingestellt

Foto: IMAGO/Marc John

Info für alle Bahnkunden: Die bisher gesperrte Hohenzollernbrücke ist wieder für den Bahnverkehr geöffnet. Allerdings müssen sich Reisende derzeit noch auf Einschränkungen einstellen. Laut zuginfo.nrw könnte es weiterhin zu „teils großen Verzögerungen und ggf. Teilausfällen“ kommen.

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