Landesligist setzt neuen Trainer unter Druck – dieser will nun die Schrauben anziehen



Achim Sametreiter sieht viel Potenzial in seiner Kapruner Mannschaft, die er in den kommenden Wochen zum Klassenerhalt in der 1. Regionalliga führen will.

Donnerstag erstes Training, Freitag zweites Training, Samstag drei Punkte – Kapruns neuer Trainer Achim Sametreiter will keine Zeit verlieren. „Nach dem Dreier meiner neuen Mannschaft gegen Mühlbach stehe ich nun in der Verantwortung“, sagt der A-Lizenz-Trainer, der in den verbleibenden zehn Runden bis zum Sommer die Tabellenletzten der 1. Landesliga betreut.

Kaprun spürt den Coaching-Effekt

Sein neues Team reagierte zuletzt positiv auf den überraschenden Rücktritt von Meistertrainer Stefan Moser und feierte unter Interimstrainer Christopher Redl einen wichtigen 2:1-Derbysieg. Der Abstand zwischen dem Tabellenletzten und Pfarrwerfen bzw. Bad Hofgastein schrumpfte auf jeweils zwei Punkte. Bereits am Samstag (16 Uhr) kann der Aufsteiger am Duo vorbeiziehen und mit einem Sieg gegen das zuletzt schwache Spitzenteam Neumarkt die beiden Abstiegsplätze verlassen.

Sametreiter hilft bis zum Sommer

Sametreiter glaubt, dass sein Team gegen den zweitplatzierten Flachgauer eine Überraschung schaffen kann. „Das Ziel werden in jedem Spiel drei Punkte sein. Neumarkt hat keinen Lauf und wir haben wirklich gute Kicker auf den Reihen“, sagt der Trainer, der mehrere Kapruner Spieler aus ihrer gemeinsamen Zeit in Zell am See kennt. Für ihn, der in der Hinrunde seinen direkten Konkurrenten Bad Hofgastein betreute, war die Übernahme des Cheftrainerpostens eine Ehrensache. „Ich möchte dem Verein in einer schwierigen Situation im Abstiegskampf helfen. Die Mannschaft hat in dieser Saison bisher eine unterdurchschnittliche Leistung gezeigt. Wir müssen nur ein paar Schrauben anziehen.“

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