Patente: Oberösterreich bundesweit auf Platz 1


Im Jahr 2023 wurden 2.242 Erfindungen beim Österreichischen Patentamt angemeldet, elf mehr als im Jahr 2022. Erneut liegt Oberösterreich im Bundesländervergleich auf Platz eins, vor der Steiermark und Wien mit 506 Patentanmeldungen. Wie im Jahr 2022 (mit 470 Patentanmeldungen) wurden hier die meisten Anmeldungen verzeichnet. Das geht aus dem heute veröffentlichten Jahresbericht des Patentamts hervor.

Größter Patentanmelder beim heimischen Patentamt ist der steirische Automobilzulieferer AVL List mit 211 angemeldeten Erfindungen, gefolgt von Julius Blum mit 82 und Plasser & Theurer (Hauptsitz in Wien und Hauptwerk in Linz) mit 31 Anmeldungen.

Fleißigster Bewerber aus Oberösterreich war Engel Austria mit 26 Erfindungen. Der Hersteller von Spritzgießmaschinen aus Schwertberg belegt im Ranking den vierten Platz. Auch die oberösterreichischen Unternehmen Miba eMobility GmbH sowie TGW Logistics Group und Trumpf Maschinen gehören zu den Top Ten.

Bei der Patentierung klimafreundlicher Technologien liegt Österreich hinsichtlich der Anmeldungen EU-weit auf dem sechsten Platz. Auch Marken können durch das Patentamt geschützt werden: „Starke Marken sind entscheidend für den Erfolg von Waren und Dienstleistungen.“ Sie geraten oft ins Visier von Nachahmern“, sagt Stefan Harasek, Präsident des Österreichischen Patentamts. Im vergangenen Jahr wurden 4.761 Marken eingetragen, die meisten davon von Unternehmern aus Wien.

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Verena Mitterlechner

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