München: Feuer-Anschlag auf Baustelle der 2. S-Bahn-Stammstrecke | Regional


München – In der Nacht zum Donnerstag befanden sich mehrere Baufahrzeuge in der Gegend München durch Feuer völlig zerstört. Laut Feuerwehr Auf der Baustelle in der Max-Planck-Straße, 100 Meter südlich des Bayerischen Landtages, dem Maximilianeum, entstand umfangreicher Sachschaden im sechsstelligen Bereich.

Tödlich: Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr ist der Tatort Teil einer Baustelle für das geplante Milliardenprojekt 2. S-Bahn-Stammstrecke, die quer durch die Stadt verläuft. Mit den Baufahrzeugen wurden Fernwärmeleitungen verlegt und anschließend ein Versorgungs- und Rettungsschacht für den Mammuttunnel gegraben.

Die Deutsche Bahn (DB) spricht von „Vorbereitungsarbeiten für die zweite Hauptstrecke“. Derzeit finden in ganz München Bauarbeiten für eine elf Kilometer lange zweite S-Bahn-Röhre und die damit verbundenen Erdarbeiten für Ein- und Ausfahrten im gesamten Stadtgebiet statt.

Der Alarm ging bei der Feuerwehr gegen 3:40 Uhr ein. Während die Helfer unterwegs waren, gingen mehrere Notrufe wegen des Brandes ein. Anschließend wurden weitere Rettungskräfte zum Brand hinzugezogen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr standen auf einem Parkplatz vier Baufahrzeuge in Flammen. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus, da alle Fahrzeuge gleichzeitig brannten und nicht direkt nebeneinander standen. Die Flammen wurden mit mehreren Löschrohren und einem Schaumrohr eingedämmt.

Am Tatort in der Nähe des Landtags waren mehrere Einsatzkräfte im Einsatz.

Am Tatort in der Nähe des Landtags waren mehrere Einsatzkräfte im Einsatz.

Foto: Berufsfeuerwehr München

Schadensbilanz: Ein Bagger, zwei Radlader und ein Unimog wurden trotz aller Bemühungen völlig zerstört. Der Feuerwehreinsatz dauerte über zweieinhalb Stunden.

Während der Löscharbeiten war die Straße komplett gesperrt. Der Sachschaden liegt im hohen sechsstelligen Bereich. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

In den letzten Monaten kam es immer wieder zu Angriffen Linksextremist Spektrum auf Baustellen, Infrastruktur und Mobilfunkmasten in Bayern, darunter ein Kieswerk und eine Geothermieanlage. Auch Verbindungen mit der Angriffe auf die Tesla-Fabrik werden von Ermittlern untersucht.

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