Austrian Technical E-Commerce Monitor 2024 analysiert mehr als 5.200 Webshops: 11% erreichen Top-Niveau, 89% haben noch Luft nach oben.


HV & zoomzi präsentieren den ersten „atem“-Bericht zur technischen Reife heimischer Webshops. Wien, Niederösterreich und Oberösterreich liegen im Bundesländervergleich an der Spitze. WooCommerce & Shopify sind die beliebtesten KMU-Shopsysteme.

Wien (OTS) Der Atembericht ist das Ergebnis einer umfassenden Analyse von über 5.200 österreichische Webshops, hauptsächlich aus dem Mittelstand. Diese waren an 33 Leistungskriterien technisch untersucht – von der Ladegeschwindigkeit bis hin zur Onpage-SEO und Backlink-Performance. Außerdem wurden die eingesetzten Web-Technologien erhoben, etwa das verwendete Shop- oder Content-Management-System, Cookie-Compliance und Cashing-Tools.

Wichtigste Erkenntnisse des Berichts:

  • WooCommerce (WordPress) ist mit Abstand am beliebtesten Shopsystem in Österreich, gefolgt von Shopify. Magento und Shopware werden auch häufig von größeren Unternehmen eingesetzt.
  • Die beliebtesten Content-Management-Systeme sind WordPress, Jimdo, Wix und Joomla.
  • Im Kasse Gewinnen Sie Paypal, Shop Pay (Shopify), Apple Pay und Stripe.
  • Die beliebtesten Bewertungsplattformen sind Trusted Shops, Shopify Product Review und Trustpilot.
  • Am beliebtesten ist Google Analytics Webanalysetool, nicht zuletzt, weil es kostenlos ist. Auch größere Unternehmen vertrauen auf Mamoto.
  • Auch bei Werbetechnologien Google hat die Nase vorn: Google Ads steht an erster Stelle, gefolgt von Pinterest und Microsoft Advertising.
  • Bei der Hosting E-Commerce-Händler vertrauen auf die Top 4 World4You, ALL-INKL, GoDaddy und Ionos.
  • Am häufigsten verwendet Webserver sind Apache und Nginx.
  • Im Bundesländervergleich Wien verfügt über die meisten Webshops mit hohem oder mittlerem Optimierungsgrad (1.438), gefolgt von Niederösterreich (925) und Oberösterreich (659).

Die Digitalisierung hat im österreichischen Einzelhandel einen hohen Stellenwert

„Über 99 % der österreichischen Unternehmen sind KMU und bilden somit das Rückgrat unserer Wirtschaft. Es war uns daher ein persönliches Anliegen, Licht in diesen Sektor zu bringen und die technischen Herausforderungen zu untersuchen, mit denen österreichische KMU konfrontiert sind. Mit dem Bericht haben sie nun einen tollen Beitrag geleistet.“ Werkzeug zur Hand, nämlich Einblick, welche Tools am Markt erfolgreich sind – was die Weiterentwicklung der eigenen E-Commerce-Infrastruktur deutlich erleichtert“, so wie das Rainer WillGeschäftsführer des freien und überparteilichen Berufsverbandes.

„Unser Bericht zeigt erstmals, dass mehr als ein Zehntel der heimischen Online-Shops technologisch bereits ein absolutes Spitzenniveau erreichen. Die Digitalisierung hat im österreichischen Einzelhandel einen hohen Stellenwert. Allerdings haben 89 % noch Verbesserungspotenzial und Potenzial zum Erreichen.“ mehr Kunden.“so wie das Wollen.

Vergleichbarkeit mit dem Atemindex

Zahlreiche ausgewählte Leistungsindikatoren aus dem Report wie Ladegeschwindigkeit, Sicherheit und Suchmaschinenoptimierung wurden in einem einzigen Wert, dem atem-Index, zusammengefasst, um erstmals einen technischen Vergleichswert für Webshops zu erstellen. Dies ermöglicht es Webshop-Betreibern in Österreich, ihre technische Leistung bundesweit zu vergleichen und systematisch zu optimieren.

Immerhin 11,4 % aller österreichischen Webshops erreichen einen guten Optimierungsgrad mit einem Wert von >80, während nur 6,6 % einen niedrigen Wert erreichen. Optimierungsbedarf besteht bei rund 82 % der (vor allem KMU-)Webshops. Während fast alle Online-Shops bereits responsiv optimiert sind, liegt das größte Optimierungspotenzial im Bereich der Ladegeschwindigkeit. Nur etwa ein Zehntel der Online-Shops kann seinen Nutzern eine konstant schnelle Ladegeschwindigkeit bieten.

Spannend: Im Branchenvergleich sticht die Wohn- und Einrichtungsbranche im atem-Leistungsindex mit dem höchsten Anteil an gut optimierten Online-Shops hervor.

Florian GajdusekAutor des Berichts und Mitbegründer von zoomzi, kommentiert: „Der atem-Report analysiert nicht nur die technische Leistungsfähigkeit von Online-Shops, sondern soll Inspiration für Innovationen und Verbesserungen im österreichischen E-Commerce-Bereich geben. Er bietet auch Einblicke in technologische Trends, Herausforderungen und Potenziale.“.“

WordPress, Paypal, Google: Österreichischer Mittelständler setzt auf US-Technologie

Neben Leistungsindikatoren wurden im atem-Report auch die von österreichischen Webshops eingesetzten Webtechnologien untersucht. Es zeigt sich: Je standardisierter die Tools, je out-of-the-box, je geringer der Aufwand für Integration oder Schnittstellen, desto größer ist die Akzeptanz bei kleinen Händlern.

Selbsttest für Webshops: Der Einzelartikelreport

Zusätzlich zum Gesamtbericht haben Händler die Möglichkeit, ihren eigenen Onlineshop zu testen und einen individuellen Bericht anzufordern, sofern dieser in die Analyse einbezogen wurde. Alle anderen können sich kostenlos für die Teilnahme an der nächsten Ausgabe anmelden.

Der Gesamtartikelbericht und die einzelnen Webshop-Berichte sind ab sofort kostenlos verfügbar unter www.handelsverband.at/atem.

Alle heimischen KMU-Händler sind herzlich eingeladen, kostenloses Mitglied im Handelsverband zu werden – und damit Teil der stärksten Händlergemeinschaft Österreichs. Mehr dazu www.kmu-retail.at

Fragen & Kontakt:

Mag. Gerald Kühberger, MA
Pressesprecher
T +43 (1) 406 22 36 – 77
E gerald.kuehberger@handelsverband.at
www.handelsverband.at

Mag. Manuel Friedl
Leitender Kommunikationsmanager
T +43 (01) 406 22 36 – 80
E manuel.friedl@handelsverband.at
www.handelsverband.at

Mag. Isabel Lamotte
Partner & Projektmanager
T +43 (01) 406 22 36 – 76
E isabel.lamotte@handelsverband.at
www.handelsverband.at

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