Haslacher Storch an Flügeln verletzt: Wurde “Karoline” angeschossen?


Das Storchenpaar hält sich seit etwas mehr als einer Woche in Haslach auf und schon gibt es eine schockierende Nachricht: Das Storchenweibchen ist an beiden Flügeln verletzt. Storchenfreundin Eva Grielhüsl vermutet, dass er angeschossen wurde und meldete den Vorfall der Polizei. Die Exekutive bestätigte, dass bei der Inspektion in Rohrbach eine Meldung über einen verletzten Storch eingegangen sei.

Zu den Störchen am Webermarkt pflegt die Haslacherin seit vielen Jahren eine besondere Beziehung. Seit gut 27 Jahren beobachtet sie die Zugvögel und kümmert sich bei Bedarf um die Tiere. Deshalb wurde sie vor gut einer Woche über den verletzten Storch informiert, der in einem Garten in Haslach (Kreis Rohrbach) stand und sich lange Zeit nicht bewegte. „Sie war traumatisiert und brauchte Stunden, um sich von dem Schock zu erholen“, sagt Grielhüsl im Interview mit OÖN.

Bild: privat

“}”> Storchendame Karoline in Haslach erschossen

Am Morgen des 28. März stand der Storch regungslos in einem Garten in Haslach.
Bild: privat

Sie fand den Storch mit einem Blutfleck auf dem linken Flügel. Später stellte sich heraus, dass auch der rechte Flügel verletzt war. „Es muss am Donnerstagmorgen passiert sein“, ist sich der Mühlviertler sicher. Am 25. März kehrten die beiden Störche gemeinsam nach Haslach zurück und paarten sich sofort. Zu diesem Zeitpunkt waren beide unverletzt. „Es tut mir im Herzen weh. „Die Störche machen eine so weite Reise und dann passiert zu Hause so etwas“, sagt der 68-Jährige im Interview mit OÖN.

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