“Mutter Courage” und das Geschäft mit dem Krieg


Der Krieg als furchtbar mächtiger Wirtschaftsfaktor: Mit „Mutter Courage und ihre Kinder“ schuf Bertolt Brecht eine Frauenfigur, die ständig zwischen der Fürsorge für ihre drei Kinder – die mutige Eilif, den ehrlichen und dummen Schweizerkas, die stumme Tochter Kattrin – und ihre eigenen Kinder schwankt Der Handel mit Gütern, die im Krieg benötigt werden könnten, schwankt. Das 1941 in Zürich uraufgeführte Stück thematisiert den Dreißigjährigen Krieg, stellt aber die Profiteure des Dritten Reiches in den Mittelpunkt. Der Regisseur verkennt die fatale Zeitlosigkeit des Stoffes Susanne Lietzow ihre Version in der Gegenwart: Statt in einem Planwagen, in dem Courage den Krieg verfolgt, werden die Geschäfte der Mafia in einem Container abgewickelt. „Jedes Mal, wenn ihre Kinder sterben, macht sie einen Deal“, sagt Lietzow, „und sie wird nie damit aufhören.“ Die Premiere findet am Freitag, 22. September, im Schauspielhaus statt.

Die Info: www.landestheater-linz.at

Autor
Peter Grubmüller

Leiter der Kulturabteilung

Peter Grubmüller

Peter Grubmüller

Wird geladen

die Info Durch Klicken auf das Symbol können Sie das Schlüsselwort zu Ihren Themen hinzufügen.

die Info
Mit einem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre „Meine Themen“-Seite. Sie haben von 15 Schlüsselwörtern gespeichert und müsste Schlüsselwörter entfernen.

die Info Durch Klicken auf das Symbol können Sie das Schlüsselwort aus Ihren Themen entfernen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: