Champions League: BVB-Trainer Edin Terzic verzockt sich gegen Paris St. Germain! | Sport


Die Mauertaktik geht schief!

Überlebe eine Halbzeit Borussia Dortmund mit drei Innenverteidigern und keinem echten Stürmer – doch dann schlägt PSG eiskalt zu.

Paris St. Germain Dortmund schlägt zu Champions League-Begonnen mit 2:0. Kylian Mbappé (24.) verwandelt einen von Niklas Süle (28.) verursachten Handelfmeter zum 1:0 für Paris (49.). Ausgerechnet Ex-BVB-Profi Achraf Hakimi (24, von 2018 bis 2020 in Dortmund) sorgte für das 2:0 (58.).

BVB-Trainer Edin Terzic (40) verzichtete in Paris überraschend auf einen echten Mittelstürmer in seiner Startelf. Niclas Füllkrug (30), Sebastien Haller (29) und Youssoufa Moukoko (18) sitzen alle nur auf der Bank. Stattdessen greifen die schnellen Donyell Malen (24) und Karim Adeyemi (21) an.

Doch mit dieser Angsthasen-Taktik verspielt sich Terzic! Der BVB ist in der ersten Halbzeit nahezu völlig harmlos, PSG dominiert mit fast 80 Prozent Ballbesitz.

Ein bitterer Abend für den Trainer: Terzic verlor mit dem BVB in Paris

Ein bitterer Abend für den Trainer: Terzic verlor mit dem BVB in Paris

Foto: Teresa Kröger/RHR-FOTO

Ebenfalls ein früher Schock für den BVB: Marcel Sabitzer (29) verletzte sich ohne Einfluss des Gegners und musste bereits in der 14. Minute verletzt raus. Für ihn kommt Felix Nmecha (22) ins Spiel.

Überfällig: Zu Beginn der zweiten Halbzeit bricht das Abwehrbollwerk zusammen. Mbappé trifft aus kürzester Distanz Süles Arm (47.). Schiedsrichter Gil Manzano entscheidet sofort: Elfmeter! Eine umstrittene Entscheidung. Dem französischen Superstar ist das egal, er verwandelt cool zum 1:0 für Paris (49.).

BILD-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (55): „Die Interpretation entspricht den Vorgaben der UEFA. Deshalb hat der Schiedsrichter alles richtig gemacht. Aber im Hinblick auf den Fußball halte ich diese Interpretation für falsch.“

Terzic: „Wir haben in den letzten Jahren darüber diskutiert, wir werden in den nächsten Jahren darüber diskutieren.“ Solange es keine klare Linie gibt, können wir wenig dagegen tun.“

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Quelle: AP

Der BVB denkt sich danach nicht mehr viel und bleibt harmlos. Stattdessen schlägt PSG erneut zu und kombiniert problemlos. Hakimi trifft gegen seinen Ex-Klub zum 2:0 (58.). Erst durch die Einwechslungen der Offensivspieler Marco Reus und Füllkrug (62.) wurde Dortmund etwas besser. Jamie Bynoe-Gittens vergibt die beste Chance und trifft den Pfosten (79.).

Doch der Aufstand kommt zu spät: Terzic verspielt seine Defensivtaktik – vorne harmlos, hinten zu anfällig.

BVB-Kapitän Emre Can (29): „Wir sind dem Ball hinterhergelaufen. Das war nicht gut, wir haben den Ball zu schnell verloren.“

Und weiter: „Wir können besser Fußball spielen, den Ball besser laufen lassen.“ Wir machen zu leichte Fehler und spielen nicht sauber genug. Das muss besser werden.“

Terzic: „Wir haben die Bälle viel zu schnell verschenkt.“

Im Parallelspiel der Gruppe lagen der AC Mailand und Newcastle United bereits zur frühen Anstoßzeit (18:45 Uhr) 0:0.

Am zweiten Spieltag der Champions League (4. Oktober) empfängt Dortmund Mailand. Da steht der BVB bereits unter Druck.

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