Klima-Kleber, zahlt den Schaden am Brandenburger Tor! | Regional


Berlin – Während am Dienstag an zwölf Stellen Klebearbeiten durchgeführt wurden, gingen die Reinigungsarbeiten am beschmierten Brandenburger Tor weiter. Die Klimakleber sollen die Kosten für die Reinigungsarbeiten in Höhe von 35.000 Euro übernehmen. Das fordern die Politik und das Berliner Immobilienmanagement (BIM).

Der Klebemarathon geht weiter: Am Dienstag klebten 60 Klimaaufkleber an zwölf Kreuzungen. Klebearbeiten gab es unter anderem an der Osloer Straße und der Prinzenstraße sowie am Mehringdamm und der Bergmannstraße. Zwei Blockaden am Ernst-Reuter-Platz/Ecke Hardenbergstraße und in der Elsenstraße/Ecke Puschkinallee konnten durch Polizisten in Zivil verhindert werden.

Polizisten tragen am Dienstag bei einer Straßenblockade Klimaaufkleber weg

Polizisten tragen am Dienstag bei einer Straßenblockade Klimaaufkleber weg

Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Unterdessen arbeiteten die Reinigungskräfte am Brandenburger Tor mit Hochdruck daran, die orangefarbene Farbe vom Sandstein des Denkmals zu entfernen. Die Reinigungsarbeiten werden voraussichtlich bis Ende der Woche dauern. Kosten: 35.000 Euro!

Wegner: Die Verantwortlichen sollten selbst für den Schaden aufkommen

Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (51, CDU) fordert: „Die Verursacher sollten für den Schaden, den sie unserem Wahrzeichen zugefügt haben, selbst aufkommen.“ CDU-Fraktionschef Dirk Stettner (54) geht noch weiter: „Ich hätte mir gewünscht, dass sie ihren Schlamassel selbst aufräumen – unter strenger professioneller Anleitung.“

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner mit Vitali Klitschko, Kiews Bürgermeister, wenige Tage vor dem Farbanschlag am Brandenburger Tor

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner mit Vitali Klitschko, Kiews Bürgermeister, wenige Tage vor dem Farbanschlag am Brandenburger Tor

Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Auf BILD-Anfrage teilte BIM mit, dass die Versicherung in diesem Fall zunächst in Vorkasse zahle. Es wurde jedoch Strafanzeige erstattet und die Täter strebten eine Übernahme an.

Nach dem Farbanschlag auf das Brandenburger Tor und Straßenblockaden am Montag wurden 46 Klimaplaketten vorläufig festgenommen. Nach Angaben der Polizei wurden sie noch am selben Abend gegen 21 Uhr freigelassen

Auch am Dienstag machten sich die Klimachaotiker wieder auf den Straßen der Hauptstadt breit

Auch am Dienstag machten sich die Klimachaotiker wieder auf den Straßen der Hauptstadt breit

Foto: FABRIZIO BENSCH/REUTERS

„Gut finanzierte Amateur-Endzeitapologeten“

„Diese gut finanzierten Hobby-Endzeitapologeten treffen auf eine Berliner Behördenstruktur, die es versäumt hat, Geld zu sparen“, sagte der Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Benjamin Jendro. Da nur ein Richter im Amt ist, ist es schwierig, jemanden zumindest für eine Weile aus dem Amt zu entfernen, der bereits mehrfach festgenommen wurde. „Die Staatsanwaltschaft und die Gerichte sind offensichtlich nicht in der Lage, mit der Vielzahl der Fälle Schritt zu halten.“

Inga Elections, Sprecherin der Krapfen Strafgerichte können diese Kritik nicht nachvollziehen. Am Montag gab es keine Anträge auf Inhaftierung von Klimademonstranten. „Die Polizei hat also keinen einzigen vorgelegt. „Warum sollten für so wenige Bewerbungen zwei Richter vorgesehen sein?“ Sie sagte.

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Quelle: X (Twitter)

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